Hallo meine Lieben,
mein letzter Eintrag ist viel zu lange her. Vieles ist passiert, aber ich war einfach zu faul.
Seit letztem Samstag wohne ich im Stadtteil Providencia (zuvor Las Condes), ich zahle zwar mehr Miete, kann aber ohne Probleme zur Arbeit laufen (ca. 25 min) und bin generell näher an allem drann. Zum Beispiel der „zona typic
a“, also dem Teil wo was los ist. Jedoch machte sich dies gleich bei der Schlüsselübergabe bemerkbar, vorher hatte ich 2 jetzt 5 ;).
Ich habe auch schon eine Woche Praktikum hinter mir, also auch den eigentlich Grund meiner Reise. Bisher verläuft die Arbeit eher schleppend, da meine Praxisanleiterin sich noch bis Mittwoch im Urlaub befindet.
Meine Reise nach Punta Arenas (ganz südlich bei Feuerland, in der Region Patagonien) habe ich wegen Protesten vor Ort, leider nicht antreten können. Aber so hab ich noch einen Grund mehr noch mal nach Chile zu kommen ;) Denn während des Winters hier, ist ein Trip dorthin nicht sonderlich angenehm (Regen, Wind und Kälte).
Vor ein paar Tagen war ich auf dem Cerro San Cristobal, mehr oder minder der Hausberg von Santiago mitten in der Stadt. Aber selbst von dort oben (2h zu Fuß) konnte man nicht ganz Santiago sehen. Unglaublich, wie groß diese Stadt ist. Auf der Bergspitze befindet sich eine open-air-Kirche, sowie ein Erdinger-Weißbier-Garten in dem ein KEIN deutsches Bier gab – haha! Ich sag nur: Die Spinnen, die Chilenen ;-)
Am letzten Wochenende hatte ich das Vergnügen bei 2 richtig chilenischen Hausparties zu sein. Leider habe ich vergessen Fotos zu schießen, aber so unterschiedlich wie bei uns zu Hause war es auch nicht, bis auf die Wohnungen bzw. das Haus. Mir ist aufgefallen, dass wenn es Gärten gibt, die zwar Steinplatten als Wege haben und viele Bäume und Sträucher, aber selten Gras auf dem Boden zu finden ist. Sehr merkwürdig.
Ziemlich merwürdig finde ich auch, dass man auf den Bergspitzen Schnee sieht, aber selber bei 30 GradC sich nen Wolf schwitzt.
Liebe Grüße aus der Ferne!
Eure Uschi